Warum du gesunde Gewohnheiten brauchst

Indem du dir gesunde Gewohnheiten zu Nutze machst, nimmst du es in die Hand, dein Leben aktiv zu steuern. Wir werden stets verleitet, alles so einfach wie möglich zu halten. Den größtmöglichen Komfort zu haben, indem uns lästige Dinge abgenommen werden. Sei es von der Industrie, durch das Internet oder durch technologische Weiterentwicklungen. Daran ist prinzipiell nichts auszusetzen. Entwicklung ist für uns essenziell. Aber eine Sache dürfen wir dabei nicht abstellen: zu denken.

Warum du gesunde Gewohnheiten brauchst

Die Macht der Gewohnheit

Gewohnheiten sind irgendwie ambivalent. Vor allem sind sie mächtig. Sie dienen genau dem Zweck, alltägliche Dinge zu vereinfachen. Wenn wir etwas routiniert ausführen, müssen wir nicht jedes Mal erneut darüber nachdenken. Weil wir aber nicht mehr darüber nachdenken, wie oder ob wir etwas tun, können sich auch Gewohnheiten mit langfristig negativen Auswirkungen einschleichen. Vielleicht gefällt uns diese Gewohnheit einfach. Aber eigentlich geht sie auf eine schlechte Entscheidung zurück.

Das meine ich mit ambivalent. Zunächst müssen wir eine aktive Entscheidung treffen, aus der sich dann eine (unbewusste) Gewohnheit herausbildet. Deshalb ist es besonders wichtig, gesunde und bewusste Entscheidungen zu treffen, um den größtmöglichen Nutzen aus Gewohnheiten zu ziehen. Am Ende machen die gesunden Entscheidungen den Unterschied aus. Die Summe aller Entscheidungen resultiert darin, wie du dich jeden Tag fühlst, wie leistungsfähig du bist und wie dein Erscheinungsbild ist.


Deine Chance

Hier liegt also deine Chance. Deine Chance, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln, um lange gesund zu bleiben. Das sagt sich jetzt so leicht, denkst du. All den leckeren und bequemen Dingen zu widerstehen... das schaffe ich nicht! - Halt, nicht so schnell.

Um Gewohnheiten zu verändern und neue Gewohnheiten zu etablieren, brauchst du zwar einen starken Willen und etwas Ausdauer. Aber viel wichtiger ist es, dass du dir immer nur kleine Änderungen vornimmst. Wenn du eins nach dem anderen machst, kannst du Erfolge sehen. Und die motivieren dich, dranzubleiben.

Es geht beim Etablieren gesunder Gewohnheiten auch darum, eine Reise zu dir selbst anzutreten. Das Ziel ist es, dass du dich gesund, fit und vital fühlst. Deswegen ist es wichtig, dass du herausfindest was dir gut tut, wie du kleinere Beschwerden, die du vielleicht schon als normal empfindest, auflösen kannst, damit du deine Ziele und Träume erreichen kannst. Wenn du weißt, was dich stärkt und was dich schwächt, kannst du dein Wohlbefinden lenken.


Fang jetzt an.

Die Entscheidung triffst du im Kopf. Dort ist der kritische Anfangspunkt. Je länger du über eine Sache nachdenkst, desto mehr negative Gedanken, Zweifel und Ängste können sich zu Wort melden. Damit sich Engelchen und Teufelchen erst gar nicht streiten, sind hier ein paar Hilfestellungen.

Wichtig oder dringend?

Es ist ganz hilfreich, sich klarzumachen, dass wichtige Dinge meistens nicht dringend sind. Wenn ich zum Beispiel akute Lust auf was Süßes habe (dringend), treffe ich höchstwahrscheinlich keine gesunde Entscheidung (wichtig).

Sei vorbereitet.

Gerade unterwegs gibt es viele ungesunde Nahrungsangebote. Wenn du weißt, dass du nachmittags immer Lust auf was Süßes hast, dann schau dich nach gesunden Alternativen um. Steck beispielsweise einen Apfel und Nüsse in die Tasche. So kannst du das nächste Mal getrost am Bäcker oder an der Süßigkeitenschale im Büro vorbei gehen. Denn du bist vorbereitet.

Fang einfach an. Lass Zweifel gar nicht erst zu.

Wenn du einen Entschluss gefasst hast, idealerweise hast du dir sogar eine Notiz im Kalender gemacht, zieh es einfach durch. Du willst heute um 19 Uhr laufen gehen? Denk gar nicht darüber nach, die sportliche Einheit sausen zu lassen. Fang einfach an. Danach fühlst du dich garantiert besser und kannst stolz auf dich sein.

Erinner dich daran, wie du dich fühlst, wenn du auf dich acht gibst.

Bei Motivationsschwierigkeiten hilft es häufig, sich in die Gefühlslage nach dem jeweiligen Ereignis hineinzuversetzen. Erinner dich daran, wie gut sich dein Körper nach der letzten Joggingrunde im Park angefühlt hat. Das Gefühl brauchst du heute auch!

>> Los geht's!


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Im nächsten Artikel werde ich dir eine Trainingsmethode vorstellen, die deine Fitnessgewohnheiten revolutionieren kann. Sei gespannt!


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